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Kornelius Silvan Paede english version

Über 

Kornelius Silvan Paede, geboren 1988 in Augsburg, ist Dramaturg, und Musiktheater-
und Musikwissenschaftler. 

Zunächst unwegsame Schulkarriere, Berufsausbildung als IT-Kaufmann, 2011 dann
endlich Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Studium der Musikwissenschaft und
Germanistik in Würzburg (B.A. 2014), dabei Spezialisierung auf zeitgenössische
Musik (prägend: Prof. Elena Ungeheuer), zeitgleich klassische Gesangsausbildung
privat (Bassbariton), aber zu wenig Mut für mehr als Kirchenmucken und Chorgesang.
Hospitanz bei BR-Klassik, danach Studium Theaterwissenschaft und Musiktheaterdramaturgie
an der LMU bzw. Theaterakademie August Everding in München (M.A. 2017) (hier
prägend: Prof. David Roesner). Bereits im Studium ganzseitig von der Opernwelt als
Dramaturg portraitiert und seit Beginn der Intendanz von Manos Tsangaris/Daniel
Ott immer wieder im Dunstkreis der Münchener Biennale anzutreffen. Gründung der
Liederabendreihe LIEDERLEBEN in der Münchener Residenz mit der Pianistin Akemi
Murakami. Hier und da freie Arbeiten, bspw. beim Kultursymposium Weimar des
Goethe-Instituts oder an der Akademie der Künste Berlin.

Seit der Spielzeit 2017/2018 Musiktheaterdramaturg an
der Oper Halle. Enge Zusammenarbeit grundsätzlich und als Produktionsdramaturg
für Florian Lutz, Michael v. zur Mühlen und Veit Güssow, außerdem wiederholt
mit dem Bühnenbildner Sebastian Hannak im Rahmen der Raumbühnen an der Oper
Halle. Weitere Produktionsdramaturgien u.a. für  Jochen Biganzoli, Tobias Kratzer, Paul-Georg
Dittrich. Ab 2021 Wechsel ans ************* ****** .

Begleitung von Musiktheateruraufführungen bspw. in einer Kooperation mit den
Augsburger Philharmonikern und dem Theater Augsburg zum Reformationsjubiläum
für die Uraufführung Letzte Nacht von Patrick T. Schäfer (2017), beim
Homo Novus Festival in Riga für The unknown unknown – eine Uraufführung
über menschengemachten Klimawandel des Komponisten Oliver Leith, an der Oper
Halle 2020 opera, opera, opera! revenants
and revolutions
von Ole Hübner und Thomas Köck.

Regelmäßige Publikationstätigkeit. 2018 redaktionell verantwortlich für Raumbühne
HETEROTOPIA. Neue Perspektive im Musiktheater
(Theater der Zeit), hg. von
Florian Lutz und Sebastian Hannak. 2020 selbstständige Publikation Dokumentarisches
Musiktheater. Strategien der Authentifizierung im amerikanischen Musiktheater

(wbg). Im Herbst 2020 erscheint „Gefühle
sind von Haus aus Rebellen.“ Musiktheater als Katalysator und Reflexionsagentur
für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse
(Königshausen & Neumann),
hg. von Dominik Frank, Ulrike Hartung, Kornelius Paede.

Als Musiktheater- und Musikwissenschaftler Schwerpunkte auf elektronische Musik
von Serialismus bis Techno, zeitgenössischem Musiktheater, dabei insbesondere auf
dokumentarische Formen, auf gesellschaftspolitischen Fragen und Digitalität. Dazu
auch Vorträge, Tagungen, Seminare usw. usf. Zuletzt 2019 gemeinsame Tagung mit
dem Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth eine Tagung
über die gesellschaftliche Relevanz von Musiktheater.

Appendix: manisches Musiksammeln (lossless of course), Modulare Synthesizer,
Circuit Bending, digitale Medienarchäologie, Black Metal, Industrial, Boom Bap
und Techno. Zeitweise UDSSR-Leica-Klone als Obsession, mittlerweile fast alles verkauft. Hoffentlich insgesamt eine
freundliche Person, hoffentlich sich der eigenen Privilegien bewusst.

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Engagement

ab 09/2021 – tba – just ask

seit 08/2017 Musiktheaterdramaturg an der Oper Halle (Künstlerische Leitung: Florian Lutz, Michael v. zur Mühlen, Veit Güssow)

seit 04/2016 Konzertdramaturg der Liederabendreihe Liederleben in der Münchner Residenz (Künstlerische Leitung: Akemi Murakami)

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Praxis

detaillierte Auflistung von Produktionsdramaturgien, Publikationen, Vorträgen, Librettioarbeiten unter arbeiten.)

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Ausbildung

2015 – 2017 Masterstudium Musiktheaterdramaturgie (Abschlussnote 1,08) an der Theaterakademie August Everding in München. Masterarbeit (Note 1,0) über dokumentarisches Musiktheater bei Steve Reich, John Adams und Ted Hearne. Abschlussproduktion Flight von Jonathan Dove in der Regie von Balázs Kovalik in einer Kooperation mit dem Münchner Rundfunkorchester
– währenddessen Stipendiat der Richard-Stury-Stiftung
– im Sommersemester 2016 projektbasiert wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Theaterwissenschaft der LMU München bei Prof. David Roesner

2011 – 2014 Bachelorstudium Musikwissenschaft / Germanistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Abschlussnote 1,2) mit Arbeitsschwerpunkt auf zeitgenössisches Musiktheater am Atelier Klangforschung, abgeschlossen in fünf Semestern. Bachelorarbeit (Note 1,0) über Musiktheaterarbeiten von Manos Tsangaris. Anschließend einsemestriger projektbasierter Werkvertrag am Würzburger Institut für Musikforschung.

2008 – 2011 Abitur auf dem zweiten Bildungsweg (Bayernkolleg Augsburg, Note 1,6)

2006 – 2008 Ausbildung zum staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten für Informationsverarbeitung

1994 – 2006 Einigermaßen unwegsame Schulkarriere; u. a. Qualifizierender Hauptschulabschluss (2004) und Wirtschaftsschulabschluss (2006) sowie Grundschulabitur, Fahrradführerschein, Seepferdchen und diverse unrühmliche Teilnehmerurkunden bei den Bundesjugendspielen

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weitere Qualifikationen

klassische Gesangsausbildung (Bassbariton), kaufmännische Kenntnisse (Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Projektmananagement, Marketing und Vertrieb), umfangreiche IT-Kenntnisse (Systeme und Anwendungen), Audioproduktion-/bearbeitung/-digitalisierung (v.a. Cubase, Ableton Live, puredata, Max/MSP, Klangsynthese etc.), Layout/Bildbearbeitung (Photoshop, Lightroom, InDesign, Scribus, GIMP), Datenverarbeitung (ECDL-zertifiziert in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken und Präsentationen), Notensatz (MuseScore), außerdem HTML und CSS, CMS-Administration (Joomla, WordPress, Typo3, phpBB), Videoschnitt, Social-Media-Administration, außerdem recht gutes Englisch und entsetzlich miserables Italienisch